Wolfskind

Wolfskind

Durch die Nächte auf und nieder
Herzschlag rast, ich steh im Schweiß
Gott verfluchte Welt ich komme
Frag mich nicht zu welchem Preis

Eingesperrt tief hinter Mauern
Eingebettet in den Schmerz
Messerscharf Gefahren lauern
Wächst des Wolfskinds kleines Herz

Schrei nach Leben
Will mich nicht ergeben
Starkenländer machs den Wölfen nach
Schrei nach Leben

Niedlich und verspielt – ein Hoffen
Dieses Sein ist schnell vorbei
Meine Wunden trag ich offen
Aber keiner hört den Schrei

Was mir bleibt ist meine Stärke
Meine Wut, die an mir frisst
Verachtungsvolle Menschenwerke
Wo die Not am Größten ist

Schrei
Schrei nach Leben
Will mich nicht ergeben
Machs den Wölfen nach – Starkenländer
Starkenländer – Starkenländer – mach‘s den Wölfen nach
Schrei

Verfolgt durchs wilde Dickicht peitschend
Narben kümmern mich nicht mehr
Beiß in die Hand, die Nahrung reichend
Zu verzeihen fällt mir schwer

Ausweglos scheint meine Reise
Nur der Tod küsst meine Hand
Ich zeig es Euch auf meine Weise
Den Finger lass ich Euch als Pfand

Schrei Starkenländer
Schrei nach Leben
Will mich nicht ergeben
Starkenländer – machs den Wölfen nach
Starkenländer – Starkenländer machs den Wölfen nach
Machs den Wölfen nach Starkenländer

Bin durchs Dickicht durchgebrochen
Durch den Sumpf – die Freiheit lebt
Nein, ich hab mich nicht verkrochen
Weil meine Herz die Brust mir hebt

Wolfblut pocht in meinen Adern
Wild verwegen voller Kraft
Wer will mit dem Schicksal hadern
Ich hab es ans Licht geschafft

Starkenländer – Starkenländer machs den Wölfen nach
Starkenländer
Starkenländer
Macht es den Wölfen nach

Text Juli 2009 Copyright Birgit Rütters Musikalische Botschafterin